Die gesetzlichen Grundlagen

Gesetzliche Grundlagen der familienergänzenden Kinderbetreuung in Graubünden

Die Rahmenbedingungen für die vorschulische Kinderbetreuung sind in der eidgenössischen Verordnung über die Aufnahme von Pflegekindern verankert.
Ergänzend zu dieser Verordnung gilt in Graubünden das PflegekindergesetzEs legt die Voraussetzungen für die Bewilligung fest, die für alle Einrichtungen der Vorschulbetreuung beim Kantonalen Sozialamt Graubünden eingeholt werden müssen. Die Richtlinien und Formulare für die Gesuche um eine Bewilligung finden Sie hier.

Kanton und Wohnsitzgemeinden der Kinder zahlen Betriebsbeiträge an Krippen, Kindertagesstätten und Tagesfamilienvermittlungsstellen. Die Grundlage für die Beiträge der öffentlichen Hand bildet das Gesetz über die Förderung der familienergänzenden Kinderbetreuung in Graubünden und die entsprechende Verordnung über die Förderung der familienergänzenden Kinderbetreuung in Graubünden. Voraussetzung für die Gewährung von Beiträgen ist die Anerkennung der Einrichtung durch das Kantonale Sozialamt Graubünden (Art. 8 Gesetz Kinderbetreuung).

Für die Betreuung von Kindergarten- und Schulkindern gibt es in einigen Gemeinden Tagesstrukturen. Dieser Bereich untersteht dem Amt für Schule und Sport AVS GR und wird durch die Verordnung über weiter gehende Tagesstrukturen geregelt. Nähere Auskünfte erteilen die Schulträgerschaften und die Gemeinden.

Eine der Bedingungen dafür, dass die Institutionen Beiträge von den Gemeinden und vom Kanton erhalten, besteht darin, dass die Wohnsitzgemeinden der Kinder den Bedarf an Betreuung anerkennen und bereit sind, dafür die vorgeschriebenen Beiträge zu bezahlen.